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Diese Tiere werden oft zu früh von der Mutter entwöhnt, sind krank oder zeigen Verhaltensprobleme. "Billig" wird dann im Nachhinein oft sehr teuer, manchmal tödlich für die Hunde, oder die Tiere landen letztendlich in deutschen Tierheimen. Sie tun damit weder den Tieren, noch sich einen Gefallen, sondern fördern bestensfalls die Verbreitung dieser Praktiken. Verwechseln Sie aber derartige Hundehändler nicht mit seriösen Tierschutzorganisationen, die die Vermittlung von Hunden aus ost- oder südeuropäischen Ländern zu ihrer Aufgabe gemacht haben! Diese Hunde brauchen Hilfe. Informieren Sie sich!! Demnächst weitere Informationen zum Thema auf dieser Homepage ----------------------------------------------------------------------------------------- Rundmails zum Thema Tierschutz: leider nicht immer korrekte Informationen Viele Tierschützer oder solche, die Tierschützer kennen, bekommen tagtäglich mehr oder weniger viele E-Mails mit Tierschutzthemen zugesandt. Das ist gut, wichtig und richtig! Die meisten davon informieren ausführlich und korrekt über Missstände. Gelegentlich kommt es aber auch vor, dass Informationen schlecht recherchiert sind oder - nach dem Motto der "stillen Post" durch weitere Verbreitung verfälscht werden. Proteste gegen Tierschutzvergehen sind unabdingbar und bringen auch immer wieder (Teil)erfolge. Wenn Tierschützer allerdings ernstgenommen werden wollen und Petitionen erfolgreich sein sollen, müssen diese Proteste auf korrekten Informationen beruhen und an die richtigen Verantwortlichen gehen. Die Zusendung von E-Mails, deren Inhalt nicht korrekt recherchiert ist, muss dabei überhaupt keine böse Absicht sein. Viele Tierschützer erhalten tagtäglich hunderte von Zuschriften und Informationen, die sie beileibe nicht alle intensiv nachprüfen können. Wohlmeinend wird da schnell weiterversandt, was in der Mailbox ankommt. Meine Bitte: Wenn es Ihre Zeit erlaubt (und wenn das an einem Tag nicht der Fall ist, dann vielleicht am nächsten) und Sie die ursprüngliche Quelle einer E-Mail zum Thema Tierschutz nicht ersehen können, versuchen Sie sich im Internet näher zu informieren oder den Erstabsender der Mail zu ermitteln. Werden in den Ihnen zugesandten E-Mails Quellenangaben gemacht, rufen Sie die Originalquellen auf (es sei denn, der url-Code kommt Ihnen aus Sicherheitsaspekten heraus merkwürdig vor). Nehmen Sie jeden Missstand ernst, beteiligen Sie sich an seriösen Protesten, aber bleiben Sie auch kritisch und fragen Sie nach! So kursierten in den letzten Wochen, um nur zwei Beispiele zu nennen, Berichte über ein "Europagesetz zur Tötung von Streunertieren" oder auch Rundmails zum Thema "Waltötungen in Dänemark". Beide hatten ernsthafte Hintergründe und einen wahren Kern, waren in ihrer Darstellung aber leider ungenau und irreführend. Die Treibjagden auf Wale finden auf den Faröer-Inseln statt, die zwar zum Königreich Dänemark gehören, aber autonom regierte Inseln sind, sodass ein "Urlaubsboykott" gegen Dänemark hier wenig ausrichten dürfte. Richtig ist auch, dass im Europäischen Parlament derzeit über Tiergesundheit und Tierseuchen und auch über den Umgang mit streunenden Tieren in Europa diskutiert wird bzw. Erklärungen hierzu vorliegen. Richtig ist (leider) auch, dass die "Welttiergesundheitsorganisation (OIE)" in einem Richtlinienentwurf die Tötung von Straßentieren als einen Bestandteil einer weltweiten Lösung der Problematik sieht. Etwas, dem man energisch widersprechen muss, zumal Tötungsaktionen erwiesenermaßen nicht nachhaltig zu einer Verringerung der Population streunender Tiere beitragen. Falsch ist jedoch, dass die Europäische Union ein entsprechendes Gesetz plant. Nähere Informationen zu diesem Thema bekommen Sie unter anderem von "Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz" -www.vier-pfoten.org Außerdem können Sie sich auf der Homepage des "BMT" über das Thema informieren und sich an einer Petition (siehe unten, Quelle: Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V.) beteiligen. Schutz für streunende Tiere in Europa - Sie können helfen!Die drei EU-Parlamentarier Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish haben eine schriftliche Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und streuenden Tieren eingereicht. Sie wollen damit erreichen, dass die EU das Aussetzen und Misshandeln von Haustieren und streunenden Tieren unter Strafe stellt und dass die Mitgliedsstaaten Sterilisations- und Impfaktionen einführt. Wenn es gelingt, dass diese Erklärung von der Mehrheit der Mitglieder des Europäischen Parlaments unterzeichnet wird, so wird sie dem Präsidenten übermittelt, der dies im Plenum mitteilt. Mit diesem Verfahren besteht die Möglichkeit, wichtige Anliegen auf die politische Agenda der EU zu setzen. Allerdings haben schriftliche Erklärungen eine Deadline. Die Deadline der schriftlichen Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und streuenden Tieren endet am 7.5.2009 Bitte unterstützen Sie uns und kontaktieren Sie „Ihre“ Europaparlamentarier. Fordern Sie sie auf, die schriftliche Erklärung zu unterzeichnen. Link zur Seite des "Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V." TASSO e.V. warnt in seinem aktuellen Newsletter: Hunde nicht vor dem Geschäft anleinen Es gehört schon so zum Straßenbild dazu, dass es fast nicht mehr auffällt: der in guter Absicht vor einem Geschäft „mal kurz“ angeleinte Hund. Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister, warnt eindringlich vor dieser Fahrlässigkeit vieler Hundehalter. Gerade im Zusammenhang mit dem in Deutschland zunehmenden illegalen Hundehandel ist die Gefahr für das Tier, geklaut zu werden, besonders groß. Ob der Hund dabei nur ganz kurz oder für längere Zeit angeleint ist, spielt überhaupt keine Rolle. Das Klauen sei eine Sache von Sekunden, weiß McCreight. Diebe würden die Situation ausgiebig beobachten und dann im geeigneten Augenblick zuschlagen. Ein weiterer wichtiger Faktor kommt laut McCreight dazu: „Nicht jeder Mensch traut sich, an einem nahe der Eingangstür zum Supermarkt angeleinten Hund vorbei. Für viele Hunde ist die Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen purer Stress. Nähern sich dann auch noch Fremde, kann auch der liebste Hund durchaus auch mal in Panik geraten und zuschnappen.“ Ouelle: TASSO e.V. eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net Persönliche
Anmerkung: Schlimm genug, aber leider richtig. Die Zeiten, in denen man
Hunde reinen Gewissens vorm Einkaufsladen ablegen konnte, sind leider
vorbei. Neben Diebstahl, Tritten oder anderen böswilligen
Handlungen, gibt es zum einen tatsächlich die beim Anblick eines
Hundes in Panik geratenden Menschen. Andererseits leider auch genug
Kinder und Erwachsene, die jeden fremden Hund einfach anfassen oder
auch ärgern. Und solche, die ihren eigenen unangeleinten Hund
einfach auf das vor dem Laden angebundene Tier zulaufen lassen. Der
angeleinte Hund kann in dieser Situation noch nicht einmal ausweichen
und - siehe oben - selbst das friedlichste Tier kann dann einmal
schnappen. Hinterher ist das Geschrei dann immer groß und die
Sache natürlich eine Schlagzeile wert. Schlimm ist das
natürlich für jene, die ihren Hund weder allein zu Hause
lassen, noch im Auto sitzen lassen können oder möchten (zum
Beispiel an warmen Tagen). Mal abgesehen von
Lebensmittelgeschäften kann man sich da nur die Läden
aussuchen, die man auch mit Hunden betreten darf. Mit einem gut
erzogenen sauberen Hund sollte das möglich sein. Schließlich
sind wir Kunden und wem unser Geld gut genug ist ... Stand Februar 2010 |