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aktiv bisher die Buchstaben: A,B, C, D, E, F, I, M, S, T A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X/Y/Z A Analdrüsen
Bei den Analdrüsen des Hundes handelt es sich um Duftdrüsen, die links und rechts etwas unterhalb des Afterausganges liegen. Diese Drüsen sondern ein Sekret ab und dienen unter anderem der Reviermarkierung und der hundlichen Kommunikation. Dies geschieht vorallem beim Kotabsetzen, aber nicht nur. Wenn Hunde sich gegenseitig hinten beschnuppern, können sie den speziellen Geruch ihres Artgenossen ablesen. Analdrüsen können verstopft sein, zum Beispiel bei Hunden mit sehr weichem Kot. In der Folge können sich Entzündungen oder Abszesse entwickeln. Symptome sind unter anderem Beschwerden beim Kot absetzen, das so genannte Schlittenfahren - also das Rutschen mit dem Popo auf dem Boden, aber auch Lecken oder Beißen in dieser Region. Der Hund selbst kann einen leichten Druck, aber ebenso starke Schmerzen, in der Analregion empfinden. Wenn die Analdrüsen verstopfen, müssen Sie vom Tierarzt oder Tierhalter ausgedrückt werden. Wer keine Erfahrung hat, lässt sich das am besten vom Tierarzt zeigen. Vorsicht! Das Drüsensekret kann mit ziemlichem Druck herausspritzen und für die menschliche Nase riecht es auch nicht besonders gut. Außerdem kann diese Prozedur für den Hund schmerzhaft sein. Es gibt Hunde, bei denen die Reinigung der Analdrüsen mehrmals im Monat notwendig ist. Abszesse müssen meist vom Tierarzt geöffnet und anschließend gespült werden. In einigen Fällen von Analdrüsenerkrankungen kann eine homöopathische Behandlung erfolgreich sein. Fragen Sie hier aber Fachleute. Bei Hunden, die chronisch unter Entzündungen und Abszessen leiden, können die Analdrüsen auch operativ vom Tierarzt entfernt werden. Aufgrund ihrer Wichtigkeit zur hundlichen Kommunikation sollte dies m. E. aber der letzte Schritt sein. Arthritis Die Arthritis ist eine aktute Gelenkentzündung, die sich meist mit Schwellung, Wärme und Schmerzen zeigt. Es kann auch eine Rötung des Gelenkes vorliegen und Funktion und Bewegung können eingeschränkt sein. Die Ursachen sind vielfältig: Unfälle; Keime, die durch offene Verletzungen ins Gelenk eindringen; Überbelastung; eine Gelenkinstabilität; Infektionen, zum Beispiel auch Borreliose und anderes mehr. Bei der Arthritis kann es zu einer Fehlbelastung des Gelenkes und zu Gelenkergüssen kommen, sodass sie später in eine Arthrose übergehen kann. Der Hund sollte geschont werden und das Gelenk nicht unnötig belastet. Tierärztlicherseits können Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente verabreicht werden. Auch eine homöopathische Behandlung ist möglich, sollte aber von Fachleuten durchgeführt werden und diese sollten, wenn nicht eine schnell Besserung eintritt, an den Tierarzt verweisen. Physiotherapeutisch ist bei Entzündungen immer Vorsicht angesagt, also keine manuellen Therapien oder Massagen am betroffenen Gelenk. Kältebehandlungen und Quarkwickel können den Schmerz lindern. Bei Eispacks ist stets darauf zu achten, dass keine Erfrierungen entstehen. Auch geeignete Salben können eingesetzt werden. Die Polyarthritis ist eine Entzündung mehrerer Gelenke der Vorder- und Hinterextremitäten. Sie wird dem rheumatischen Formenkreis zugerechnet. Die Diagnose ist schwierig, da die Symptome oft unklar sind, ebenso sind die Ursachen oft schwer zu finden. Arthrose Die Arthrose ist eine degenarative Gelenkerkrankung, die sich allmählich entwickelt. Sie führt meist zu chronischen Schmerzen, einer Einschränkung der Beweglichkeit und zu Lahmheiten. Es kommt zu Verdickungen des und entzündlichen Veränderungen im Gelenk. Durch Schonung des betroffenen Gelenkes werden Gelenke und Muskulatur in anderen Körperbereichen überlastet und oft ebenfalls schmerzhaft. Ursachen können Traumata, Fehlstellungen der Gliedmaße, Knochenbrüche, Vererbung, Ernährungsfehler, Überlastung (vorallem in der Jugend), Alterungsprozess und Wachstumsstörungen sein, um nur einige zu nennen. Besonders häufig betroffen sind Hüft-, Knie-, Ellenbogen und Schultergelenk. Bei der Arthrose kommt es nach und nach zu Veränderungen im Gelenkknorpel, dem Knochen, den Gelenkbändern und der Gelenkinnenhaut. Typische Smptome sind Schmerzen - besonders zu Beginn der Bewegung, Empfindlichkeit und Schmerzen bei nasskaltem Wetter oder Wetterveränderungen, Bewegungseinschränkungen und Abnahme der Muskulatur. Der Behandlungsmöglichkeiten gibt es heutzutage viele. Neben der schulmedizinischen Behandlung kommen unter anderem in Betracht: Akupunktur, Blutegeltherapie, Homöopathie, Phytotherapie und physiotherapeutische Maßnahmen. Die medikamentöse Therapie dient meist der Schmerzbekämpfung. Bei einigen Arthrosen sind operative Maßnahmen erforderlich. Gute und zufriedenstellende Erfolge kann man durch geeignete Physiotherapie erreichen. Sie dient neben der Schmerzlinderung auch der Wiederherstellung der Beweglichkeit, der Muskelkräftigung und dem Ausdauertraining. Physiotherapeutische Behandlungen können zum Beispiel sein: Elektrotherapie, Unterwassermassage, Unterwasserlaufband, Bewegungstherapie mit und ohne Geräte, passives Durchbewegen der Gelenke, manuelle Therapie, Massage der durch Fehlhaltung verspannten Muskulatur, Wärme- und Kältetherapie. Nach Operationen muss ! eine Physiotherapie mit dem Tierarzt abgesprochen und von ihm freigegeben sein. Auch der Hundehalter selbst kann mit seinem Tier einige Übungen durchführen, sollte sich diese aber von Fachleuten erläutern lassen. Betroffene Tiere sollten nicht übermäßig belastet werden, aber doch regelmäßig bewegt. Ernährungstechnisch kann man durch Gabe von Ergänzungsmitteln, wie zum Beispiel Glycosamin, Chondro(to)insulfat oder auch Omega 3 und 6 Fettsäuren den Knorpelabbau hemmen und Entzündungen entgegenwirken. Einige Fremdwörter
Stand Juli 2010 |