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Stand September 2010

Stand0 5.09.2010

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Wenn ich eine Göttin wäre …
 

Wenn ich eine Göttin wäre,

dann wäre ich gerne die Göttin der Tiere.

Damit ich sie immer und überall beschützen

könnte.

Über sie wachen, sie gesunden lassen und

am Leben erhalten.

Damit ich sie mit meiner Liebe überschütten könnte

und mit meinem Verständnis für ihr Wesen.

Ihnen Qualen ersparen und für sie sorgen.
 

Ich hätte viel zu tun, um das zu erreichen.

Deshalb müsste ich ja auch eine Göttin sein.

Ein einfacher Mensch allein schafft das nicht.

Noch nicht einmal viele Menschen zusammen schaffen es,

all das Leid und Elend der Tiere zu verhindern und allen

ein gutes Zuhause zu geben.
 

Wenn ich eine Göttin wäre,

müsste ich deshalb auch noch mehr tun.

Ich müsste Liebe in die Herzen aller Menschen pflanzen.

Egal, welcher Religion oder Hautfarbe sie auch angehören mögen.

Egal, in welchem Land sie auch aufgewachsen sind oder leben.

Liebe für all unsere Mitgeschöpfe, Liebe für die Tiere.

Dankbarkeit dafür, dass sie uns ernähren, dienen, begleiten und lieben.

Denn das wäre doch das Mindeste, oder?
 

Natürlich, ich könnte die Menschen, die Tiere

aussetzen, quälen und töten, auch bestrafen.

Nur damit hätte ich ja noch mehr zu tun, denn es sind

leider noch immer so viele, viel zu viele.

Dann hätte ich ja keine Zeit mehr für die Tiere.

Ich glaube tatsächlich, es wäre einfacher,

Geist, Herz und Seele aller Menschen zu verwandeln,

als immer hinter dem Bösen herzulaufen, ohne es jemals einzuholen.
 

Wenn ich eine Göttin wäre

könnte ich mir natürlich auch überlegen,

ob man nicht nochmal ganz von Vorne anfängt.

Denn irgendwas muss ja schief gelaufen sein mit den Menschen.

Nicht mit allen, aber mit einem Teil der Menschheit.

Wäre alles gut gegangen,

dann würden sie mit mehr Respekt und Liebe auf sich

und Flora und Fauna schauen und auch danach handeln.
 

Nun – ich  bin keine Göttin.

Und ihr meine Lieben seid es auch nicht.

So können wir nur hoffen, dass es einen Gott gibt,

der all das, was den Tieren auf Erden angetan wird,

in einem anderen Leben ausgleicht.

Und wir können natürlich handeln,

nicht wie Götter, nein .

Aber jede/r nach seinen Möglichkeiten und Empfindungen.

Wir können nicht die ganze Welt verändern

und nicht alle Regeln, nach denen sie sich dreht.
 

Aber wir können mehr Liebe in unserem Herzen tragen

und mehr Verstand in unserem Hirn.

Auch, wenn das manchmal schmerzt,

weil man das Böse und Dumme kaum noch ertragen kann.

Auch, wenn wir keine Götter sind,

so macht das vielleicht den kleinen Unterschied

und animiert eventuell auch andere.

Und schon haben wir wenigstens bei diesen

ein wenig Liebe für die Tiere ins Herz gepflanzt.

 

© Chr.Liebold-Eich

.





Trixie

Ich bin die Trixi, eine Mischlings-Hündin und fünfeinhalb Jahre alt! Ein wenig klein bin ich schon!  Meine Lieblings-Beschäftigung, wenn ich nicht fresse oder schlafe ist 
Spielen  und wette: ich kriege dabei fast jeden Spielgefährten  auf den Rücken zu liegen! Zu Hause klappt das nicht so! Da sind Frauchen und Herrchen die Kings - aber: ich lebe gern in dem Rudel. Da ist den ganzen Tag was los! Früh mache ich einen kleinen Lauf mit Herrchen, nicht allzu weit, denn Herrchen ist schon ein bisschen älter als ich! Oft wird am Tage getobt. Ich kann bis an Herrchens Kinn springen! Aber in der letzten Zeit darf ich das nicht mehr, weil das wohl auf meine Gelenke gehen soll?!  Meine nächste Leidenschaft: fressen.

Herrchen schreibt solche komischen Sachen, da komme ich auch drin vor. Und wenn er zu Leuten geht und dort liest, dann darf ich mitgehen, weil ich doch in den Dingern vorkomme. Wenn Du mehr von uns wissen und lesen willst, kannst  Du das auch auf der Homepage:  

http://www.lyrikdgr.homepage.t-online.de/

Hundelimericks

Die Trixi liegt hier wie „Patte“ –

ein schlafender Hund auf der Matte.

Ihr Spielzeug schläft auch

und liegt auf dem Bauch –

die Welt ringsum ist wie aus Watte.


Meinen Spielgefährten aus Plüsch,

den liebe und knuddele ich!

Für ihn ist’s ein Glück,

pack ich sein Genick –

denn darüber freut er sich



Da steht ein Korb voller Hündchen,

es sprang da hinein, ganz geschwindchen.

Doch dort schlief es ein

Und war ganz allein –

Ein volles, halbes Stündchen.


©lyrikdgr - mit freundlicher Genehmigung von D. Gropp
 

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Vier Hundepfoten kommen ins Haus

 
Ein Leben mit vier Hundepfoten

kann sich manchmal gründlich wandeln

denn sie zwingen Dich zum Handeln

ihr Verhalten gibt Dir Noten

 
Morgens wird wie wild begrüßt

ja, da heißt es aufgewacht

Hundeaugen auf „Hab acht“

wenn das nicht den Tag versüßt

 
Und egal, ob Sturm, ob Schnee

heißt es „Mensch, ich will jetzt raus“

Du verlässt das warme Haus

manchmal tut das richtig weh

 
Draußen gibt es zu erfahren

Dinge, die man machen sollte

solche, die man machen wollte

auch ein Hund lernt mit den Jahren

 
Eilig hat das Tier es oft

und natürlich stört die Leine

wickelt sich um Deine Beine

stürmt er los, ganz unverhofft

 
Kaninchen, Mäuse, andre Hunde

vieles gibt es zu entdecken

einiges auch zum Erschrecken

gehst Du Deine Gassirunde

 
Hundeschule, Hundeplatz

Lernen, mal sehr gut, mal schlecht

ja, die Welt ist ungerecht

und Dein Hund ein wilder Watz

 
Und Zuhause geht es weiter

denn das Üben hört nie auf

es ist wie ein Dauerlauf

Du bist Lehrer und Begleiter

 
Spielen muss dann auch noch sein

denn im Spielen lernt man vieles

ja, das ist der Sinn des Spieles

gerade, wenn der Hund noch klein

 
Füttern, Bürsten, Baden, Pflegen

und auf die Gesundheit schaun

Deine „Nase“ spielt den Clown

lässt sich gerne von Dir hegen

 
Omas Kissen liegt in Fetzen

Du suchst Deinen linken Schuh

derweil legt sich Dein Hund zur Ruh

jetzt könntest Du Dich auch mal setzen

 
Da spitzt sich schon eine Hundeohr,

und ein Bellen füllt den Raum,

war es ein Geräusch, ein Traum

er brescht aus seiner Ecke vor

 
Glaub mir, das war nur in Kürze

aufgezählt und dargestellt

willkommen in der Hundewelt

freu Dich über diese Würze

 
Denn den Spaß und all das Glück

das gemeinsame Erleben

kann Dir nur ein Hund so geben

und er gibt sooo viel zurück

  

C.Liebold-Eich



toben
Stand Februar 2010